• Timm Kern (FDP) zu Firmenbesuch in Musbach
  • Firmenphilosophie: Ökologisches Bauen und wirtschaftlicher Erfolg vereinen
  • Reinhard Frick und sein Team wollen in Musbach erweitern

Das Musbacher Unternehmen „DIE Werkstatt“ gewann 2016 den Unternehmerpreis Freudenstadt-Nagold in der Kategorie „Nachhaltigkeit“. Der Landtagsabgeordnete Dr. Timm Kern (FDP) kam nun zum Firmenbesuch und sprach mit Geschäftsführer Reinhard Frick und Ortsvorsteher Joachim Böhm über Entwicklungsperspektiven in Musbach.

„Wir sind Pioniere von konsequentem baubiologischem, ökologischen Bauen. Wir planen und entwickeln Produkte, die Ökologie und Wirtschaft verbinden“, sagte Reinhard Frick über die Firmenphilosophie.

Beispiele dafür sind ökologische Farben, winddichte Fenster, nachhaltige Bodenbeläge und Dämmungen, die den Kohlenstoffdioxidausstoß reduzieren. „Leider bekommen wir für unsere eigene Farbenreihe Öcolor nicht das Siegel „blauer Engel“, weil dafür ein schadstoffreicher Inhalt entfernt werden müsste. In Öcolor ist aber nichts Schadstoffreiches enthalten.“ Solche und weitere Formen „praxisferner Bürokratie gilt es politisch zu ändern“, kommentierte Dr. Timm Kern.

Auch auf dem Markt können sich die Produkte sehen lassen: „Preislich liegen unsere Fenster im Schnitt von Holz oder Aluminium. Langfristig entfallen die hohen Unterhaltungskosten und deshalb sind sie günstiger.“

Dr. Timm Kern lobte die Einstellung der Musbacher: „Wir brauchen Macher wie Sie, die ökologische Verantwortung und marktwirtschaftliche Vernunft zusammenbringen.“

„Die Werkstatt“ will in Musbach bleiben und erweitern, allerdings gibt es einige Herausforderungen, wie eine schwierige Lage, Infrastruktur und fehlende Flächen. „Für die anstehenden Entscheidungen wünschen wir uns mehr Unterstützung von der Stadt Freudenstadt und Interesse an unseren Themen“, so Frick. Diesem Wunsch verlieh der Landtagsabgeordnete Dr. Timm Kern Nachdruck und sagte, dass „es im Landkreis Vorbilder gibt, die mit Ideen und Mut zu Hochburgen ihrer Branche wurden. Das kann auch in Musbach entstehen.“ Ortsvorsteher Jaochim Böhm sagte zu, das Thema im Ortschaftsrat aufzugreifen.