Am Freitag, den 19. November 2010, war ich zu einem Vorstellungs- und Informationsgespräch beim Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Osswald (CDU).

Einigkeit herrschte zwischen OB Julian Osswald und mir in den Verkehrsthemen des Landkreises – ganz gleich, ob es um die Hochbrücke in Horb, die Umfahrung von Schopfloch oder den Tunnel in Freudenstadt geht –  wir sind beide der Meinung, dass alle Beteiligten hier an an einem Strang ziehen müssen. Uneinigkeit dagegen gefährdet die wichtige Anbindung des Schwarzwaldes an die Autobahn, was für die Zukunft unseres ländlichen Raumes von großer Bedeutung ist.

Einen breiten Raum in unserem Gespräch nahm auch die Schulsozialarbeit in Freudenstadt ein. OB Julian Osswald sprach seine Hoffnung aus, dass ich mich als Landtagsabgeordneter dafür einsetzen werde, dass sich in Zukunft das Land Baden-Württemberg an den Kosten beteilige. Das werde ich tun, denn aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung, weiß ich, dass die Schulsozialarbeit zu wichtigt ist, um sie von der Haushaltslage einer Kommune abhängig zu machen. Sie ist ein zentraler Bestandteil einer Schule und sollte auch an möglichst vielen Schulen vorhanden sein.

Außerdem wünscht sich der Freudenstädter Oberbürgermeister von mir noch weitere Unterstützung: So solle ein Landesgesetzes verabschiedet werden, welches es der Polizei ermögliche, an städtischen Brennpunkten ein Alkoholverbot auszusprechen. Aus meiner Sicht spricht vieles dafür, diese Möglichkeit der Polizei zu geben, um gegen „Krawallmacher“ präventiv vorzugehen. Deshalb sollte ein Alkohlverbot auch nicht dogmatisch ausgeschlossen werden.

Fazit: Ein prima Gespräch, aus dem ich einige Ideen für die Landtagskandidatur mitnehmen konnte. Brücken brauchen wir im Landkreis Freudenstadt viele – nicht nur bei Horb als Hochbrücke, sondern auch zwischen dem West- und dem Ostkreis.