Mit Leidenschaft für den Landkreis Freudenstadt

Seit 2011 arbeite ich als Abgeordneter für den Landkreis Freudenstadt im Landtag von Baden-Württemberg. Bevor ich mich beruflich der Politik gewidmet habe, war ich mit Begeisterung Gymnasiallehrer in Reutlingen. In jungen Jahren und während meines Studiums der Politikwissenschaft, Geschichte und Katholischen Theologie in Tübingen und den USA habe ich mich in der Kommunalpolitik im Kreis engagiert. Meine Doktorarbeit in Politikwissenschaft habe ich 2007 fertigstellt.

Besonders am Herzen liegen mir Bildungsthemen, denn nur mit einer weltbesten Bildung schaffen wir entsprechende Chancen für junge Menschen. Als Vater zweier Kinder im Schulalter (12 und 14) sind das für mich und meine Frau auch ganz alltägliche Fragen. Wann immer ich Zeit dafür finde, bin ich gerne in der Natur, um zu joggen oder mit meiner Familie etwas zu unternehmen.

Mein Name ist Timm Kern. Ich durfte Sie und die Interessen des Landkreises Freudenstadt in den letzten fünf Jahren im Stuttgarter Landtag vertreten. Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Stimme geben. Dann werde ich zusammen mit meinem Team weitere fünf Jahre mit Leidenschaft und Verstand für Ihre Anliegen eintreten.

Ihr Dr. Timm Kern

Unser Ziel muss sein, dass jedes Kind seines erreichen kann.

Baden-Württemberg ist auf ein exzellentes Bildungswesen angewiesen: Unser Wohlstand und die Lebenschancen jedes Menschen hängen entscheidend von der Qualität unserer Bildung ab. Unsere Schullandschaft ist durch die grün-rote Landesregierung in erhebliche Unruhe versetzt worden. Ich lehne ein radikales Umkrempeln unseres bisher sehr erfolgreichen Bildungssystems ab.
Um in Zukunft wieder erfolgreich arbeiten zu können, sind die Schulen in unserem Land auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Sie müssen über die Dauer von Legislaturperioden hinaus gelten. Aus diesem Grund streben wir Freie Demokraten einen Schulfrieden an: Er garantiert mehr Planungssicherheit. Dann soll vor Ort in eigener Verantwortung über das jeweilige Bildungsangebot entschieden werden. Aufgabe des Landes ist es dann, hierfür ausreichende Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Der Landkreis Freudenstadt soll eine Bildungsregion werden. Selbst unsere gute Ausgangslage an vorhandenen Bildungsangeboten kann noch besser werden, wenn die unterschiedlichsten Angebote der Bildungseinrichtungen im Kreis erfasst und miteinander vernetzt werden. Meine Vision ist ein gut organisiertes, transparentes und für jeden bekanntes Bildungsangebot.
Wir brauchen im Kreis nicht nur starke Gymnasien und Realschulen. Stärken sollten wir auch die beruflichen Schulen mit ihrem vielfältigen Angebot. Unverzichtbar sind für mich unsere hervorragenden Sonderschulen. Denn was zählt, ist nicht die „Eine-Schule-für alle“, sondern die passende Schule für jedes Kind.

Unsere Straßen als Pulsadern des Landkreises

Auf unseren Straßen kommen Arbeitnehmer zu ihrem Arbeitsplatz und Handwerker und Selbstständige zu ihren Kunden. Auf ihnen werden Waren von zahlreichen mittelständischen Unternehmen zu den Abnehmern in nah und fern transportiert, erreichen Rohstoffe und Produkte aus der ganzen Welt Baden-Württemberg, kommen Erholungssuchende in unsere Erholungsgebiete und Kinder in die Kindergärten und Schulen.

Der Landkreis Freudenstadt braucht dringend ein umfassendes Verkehrskonzept. Dazu gehören sowohl die Hochbrücke bei Horb und der Tunnel in Freudenstadt. Wir dürfen in der Verkehrspolitik aber auch die berechtigten Interessen der Menschen in Eutingen, Baiersbronn und Loßburg nicht vergessen! Viele unserer Straßen sind sanierungsbedürftig, sie müssen sinnvoll ausgebaut und Umgehungen neu gebaut werden. Wir Freie Demokraten wollen die Mittel für die Erhaltung und den Ausbau der Landesstraßen dauerhaft auf ein höheres Niveau steigern. Die Landesstraßen sichern vor allem im ländlichen Raum die Mobilität der Bürger.
Dazu gehört auch ein zuverlässiger Nahverkehr für all jene, die nicht mit dem Auto unterwegs sind.

133 000 Handwerksbetriebe arbeiten für unser Land. Zeit, dass es mal andersrum ist.

Unsere Wirtschaft verdient stabile Rahmenbedingungen. Was sie nicht braucht, sind Regulierungswut und Ordnungswahn. Ein schlanker Staat, der es den Menschen einfacher macht, ist dabei unser Leitbild. Gemeinsam mit der Wirtschaft wollen wir Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität in Baden-Württemberg sichern und weiterentwickeln.

Wir Freie Demokraten wollen dem Handwerk als mittelständischem Rückgrat unserer Wirtschaft den Freiraum und die Bedingungen verschaffen, die es für seine wichtigen Leistungen benötigt. Dazu gehören angemessene Grundlagen in der Bildung, um jungen Menschen die Entfaltung ihrer praktischen Fähigkeiten zu ermöglichen, optimale Rahmenbedingungen bei Planungssicherheit und Investitionen sowie eine Reduzierung der Bürokratie.

Als Freie Demokraten kämpfen wir für Entlastungen bei Bürokratie und Dokumentationspflichten, gegen das Bildungsfreistellungsgesetz und andere gesetzliche Zumutungen für die Wirtschaft. Unternehmer sollen etwas unternehmen dürfen, schließlich heißen sie nicht „Unterlasser“. Schaffen wir wieder Freiräume und Chancen, so dass eine neue Gründerkultur und auch Start-Ups wachsen.

Für gleiche Verhältnisse in der Stadt und auf dem Land

Die flächendeckende Versorgung mit qualitativ hochwertigen pflegerischen und gesundheitlichen Dienstleistungen und der Präventionsgedanke sind Maßstäbe unserer Gesundheitspolitik. Für uns Freie Demokraten stehen der mündige Patient und die freie Arzt- und Krankenhauswahl im Mittelpunkt unseres Engagements.
Anstatt ihre Zeit mit unnötiger Bürokratie und Dokumentationspflicht zu verbringen, sollen die Menschen in Gesundheitsberufen wieder mehr Zeit für die Arbeit mit den Patienten haben. Ihre Eigenverantwortlichkeit muss gestärkt und Bürokratie abgebaut werden.

Im ländlichen Raum ist eine Strategie zur Sicherung qualitativ hochwertiger und erreichbarer ärztlicher Versorgung dringlich. Diese muss für den Kreis Freudenstadt gemeinsam mit den Kammern, der Kassenärztlichen Vereinigung, den ärztlichen Verbänden und Kommunen entwickelt werden. Unverzichtbar ist der Erhalt eines Krankenhausstandorts. Wir müssen investieren: in abgestimmte Konzepte und neue Anreize, damit Haus- und Fachärzte wieder gerne den Schritt hin zur eigenen Praxis insbesondere auf dem Land wagen.

Für eine Zuwanderungspolitik mit Herz und Verstand

Freie Demokraten setzen sich für eine Zuwanderungspolitik ein, die vernünftig ist. Eine naive, unbegrenzte Einladungspolitik halten wir für genauso falsch wie eine dumpfe, nationalistische Abschottungspolitik.
Wer vor Terror, Mord und Bomben flieht, soll selbstverständlich Schutz erhalten. Deutschland kann aber nicht alle Menschen, die weltweit zu uns kommen wollen, aufnehmen.

Wir Freie Demokraten setzen uns über das Asylrecht hinaus für ein modernes Zuwanderungsgesetz ein: Zahlreiche Betriebe (z. B. Handwerk, Pflege) suchen händeringend Fachkräfte. Ohne eine gesteuerte Integration in unseren Arbeitsmarkt werden wir unseren Wohlstand in Deutschland auf Dauer nicht halten können.

Das Recht auf Asyl und auf gesteuerte Zuwanderung sind Angebote, die es nicht ohne Gegenleistung geben kann. Wer in unserem Land Zuflucht sucht und findet, muss bereit sein, die deutsche Sprache zu erlernen, die eigene Arbeitskraft einzubringen und sich an unseren Werten, Gewohnheiten und Gesetzen zu orientieren.
Mut macht, dass es eine enorme Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft gibt, um Flüchtlingen zu helfen. Alle ehrenamtlich engagierten Menschen verdienen Respekt, Dank und Anerkennung. Sie haben verdient, dass der Staat sie entsprechend unterstützt und nicht überfordert.

Schaffe, schaffe – Datenhighway baue!

Die Digitalisierung verspricht eine enorme Ausweitung der Lebensqualität – sowohl in der Wirtschaft als auch im täglichen Leben der Menschen. Sie ermöglicht neue Formen der Teilhabe. Egal ob Wissenschaft, Kultur, Bildung, Wirtschaft oder Verwaltung – die Menschen profitieren von den vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung.

Dafür fehlt im Landkreis Freudenstand vielerorts die notwendige Breitbandversorgung, auch das Mobilfunknetz weist zu große Lücken auf. Das gefährdet unsere Zukunft.

Wir Freie Demokraten wollen 1 Mrd. Euro aus der Landesstiftung für ein Landesprogramm nutzen, das unsere Infrastruktur spürbar verbessert. Ein erstes Signal in die richtige Richtung: Wir Freie Demokraten haben dafür gesorgt, dass die Herstellung einheitlicher Lebensverhältnisse auch für den ländlichen Raum demnächst als neues Staatsziel in die baden-württembergische Verfassung aufgenommen wird.
Gleichwertige Verhältnisse und eine leistungsfähige Infrastruktur für alle Menschen und Betriebe im Landkreis Freudenstadt sind für mich unverzichtbare politische Ziele. Dies gilt für alle Lebensbereiche.

Für einen lebenswerten Landkreis Freudenstadt

Wann diskutieren wir über die Frage, wie unser Landkreis in den nächsten Jahrzehnten aussehen soll? Wo wollen wir gemeinsam hin?

Unser Landkreis braucht ein klares Leitbild, wenn er in Zukunft attraktiv sein will. Von der Familiengründung bis ins hohe Alter: Unser Landkreis soll eine liebens- und lebenswerte Heimat für alle Generationen sein.

Nur mit einem zukunftweisenden Gesamtkonzept können wir im Wettbewerb mit anderen Landkreisen und Großstädten bestehen. Arbeitsplätze, sowohl bei Weltmarktführern als auch in kleineren Betrieben vor Ort, müssen gesichert werden. Sie schaffen mehr Wohlstand für alle.
Vom Verkehrs- über das Gesundheitskonzept bis hin zu den Grundvoraussetzungen wie Breitband und Mobilfunk müssen wir die Rolle des Vorreiters annehmen und ausfüllen.

Werden wir zu einem Landkreis, der Chancen für alle bietet und Antworten auf zukünftige Herausforderungen bereithält.

Folgende Politikbereiche muss diese Zukunftsvision des Landkreises Freudenstadt erfassen:

  • die zeitnahe Umsetzung eines lückenlosen Angebots an Breitband und Mobilfunk
  • ein medizinisches Gesamtkonzept, das neben der langfristigen Sicherung des Krankenhauses auch eine dezentrale medizinische Versorgung mit Haus- und Fachärzten sichert
  • eine Bildungsregion im Landkreis FDS, die transparent und vernetzt unser hervorragendes Bildungs- und Ausbildungsangebot bündelt, entwickelt, Lücken schließt und aufeinander abstimmt
  • eine kreisweite Kunst- und Kulturkonzeption, die die ausgezeichneten Einzelprojekte darstellt und Synergien wirksam werden lässt

Nur mit einer attraktiven Zukunftsvision, der ein konkreter, schrittweiser Umsetzungsplan zugrundeliegen muss, werden wir den Wettbewerb mit anderen Landkreisen erfolgreich bestehen können. Ich will, dass der Kreis Freudenstadt zu einem Landkreis wird, der Chancen für alle bietet und überzeugende Antworten auf zukünftige Herausforderungen bereithält.

Die nächsten Schritte für unser Land.

Freie Demokraten wollen, dass Baden-Württemberg wieder das Land wird, das in ihm steckt. Wir wollen neue Freiheit schaffen und die Menschen und ihre Ideen wieder groß machen. Denn das ist die Basis für Baden-Württembergs Erfolg. Dazu brauchen wir

  • Weltbeste Bildung: Schulen sollen jedes Kind schlau machen und keines gleich. Dazu müssen Gemeinden die Schulform an die Kinder anpassen können. Die einzelne Schule muss stark sein. Es braucht Vielfalt und Qualität statt der Einheitsschule für alle.
  • Weltspitze in der Wirtschaft: Baden-Württemberg ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Damit das so bleibt, braucht es Bürokratieabbau, bezahlbaren Strom und Rechtssicherheit für Investitionen. Wir wollen ein Wirtschaftsministerium, das es Gründern, Unternehmern und Unternehmen, Handwerk und Mittelstand leicht macht.
  • Eine Milliarde für die Infrastruktur: Wir brauchen leistungsfähige Straßen in den städtischen Regionen und leistungsfähiges Internet auf dem Land. Entwickeln wir unsere Infrastruktur weiter, damit auch das Land die nächsten Schritte gehen kann.
  • Vertrauen in die Menschen: Nicht für alles braucht man Gesetze und Bestimmungen. Aber es braucht einen Staat, der seine Kernaufgaben wirksam erfüllt: Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Schutz der Freiheit der Bürger. Beste Bildung. Und beste Rahmenbedingungen für Baden-Württembergs Wirtschaft.