Montag, den 14.2.: Nach der „Kommode“ ging es mit Pascal Kober (MdB, FDP) zum Werkhaus der „Bruderhaus Diakonie“ in der Horber Kernstadt.

Das Werkhaus schafft Angebote für Menschen mit Behinderung und psychisch Kranke aus der Region. Ziel ist, den Betroffenen wieder einen geregelten Tagsablauf zu bieten und somit eine Selbstverantwortung bestmöglich zu gewährleisten.

Durch handwerkliche Arbeit für verschiedene Firmen aus der Region bekommt ihr Alltag wieder eine Struktur und sie haben eine tägliche Aufgabe.

Was mich wieder einmal mehr als nur „verstört“ hat, war, dass die Mitarbeiter auch in dieser Einrichtung über die überhandnehmende Bürokratie klagten. Ich fand es auch schockierend, dass es teilweise bis zu 9 Monate (!) dauert, bis die zuständige Institution entschieden hat, ob es für eine Maßnahme Geld gibt oder nicht.

Ich bekomme immer mehr den Verdacht, dass manche Krankenkasse und manche Versicherung vergessen hat, wer für wen da ist…